Friends of Freshdads

Irgendwann kommt der Impfstoff. Irgendwann wird er nicht nur für Ärzte, Pfleger und andere First-Line-Responder verfügbar sein, sondern für die Allgemeinheit. Manche haben Horror davor, die meisten warten vermutlich sehnsüchtig darauf, wieder zum normalen Leben zurück zu kommen - und hoffen, dass der Impfstoff der Schlüssel dazu ist. Ein wesentlicher Faktor könnte sein, wie hoch die Impfrate in der Bevölkerung ist. Und hier kommt das Thema Impfpflicht ins Spiel. Wenn wir alle impfen müssen, um alle geschützt zu sein, könnte der gesetzliche Zwang nötig werden. Aber ist das so? Der Vergleich mit den Masern erbringt ein klares "Kommt drauf an" als Antwort.

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22 September, 2020 - 10:03

6 Mai, 2020 - 13:24
Harte Zeiten für Eltern: KiTas sind zu, Schulen geschlossen, selbst gesunde Familien sitzen im Hausarrest, weil sie in Südtirol Skifahren waren. Wohin mit den lieben Kleinen, während wir im Büro oder Home Office sitzen? Zum Glück gibt's Großeltern. Denkt man. Aber gerade jetzt sollten wir genau diese Rettung in der Elternnot nicht nutzen.

Müssen wir unsere Kinder und unsere Eltern wirklich von einander fern halten? Oder ist das doch nicht so zwingend nötig? Ein paar Gedanken zu Covid-19, und eine Abwägung zu den Konsequenzen für uns als Eltern.
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11 März, 2020 - 12:31
Wie bringt man Kinder zur Schule, zu ihren Terminen oder einfach nur ins Schwimmbad, Kino, zu Freunden. Ohne ständig mit dem Auto zu fahren, kann das komplizert werden. Das Fahrrad ist in vielen die beste Alternative: schnell, unkompliziert und felxibel. Für die ganz Kleinen gibt es Kindersitze und Anhänger, für die Teens das eigene Fahrrad. Aber wie kommt man mit einer Siebenjährigen 5 km in die Schule? Zu groß für den Anhänger, aber noch nicht fit genug, um in einer vernünftigen Zeit so weit zu fahren (geschweige denn ohne zu jammern und zu meckern). Ich habe eine Lösung für uns entdeckt: das Nachläufer-Fahrrad (auch: Tag-Along oder Schattenvelo). Mit ein paar Einschränkungen kann ich es weiterempfehlen. Aber zuerst einmal: was genau ist ein Nachläufer-Fahrrad?
Ein Nachläufer-Fahrrad
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2 August, 2019 - 11:18
"Die Scheidung ist das Sakrament der Erwachsenen" heißt es. Spätestens jetzt sollte man vernünftig sein, nicht mehr naiv. Vielleicht sogar pragmatisch genug, um Fragen zu beantworten wie: soll ich meinen Kindern helfen, Geschenke für ihre Mutter (meine Ex-Frau) auszusuchen? Soll ich diese Geschenke sogar bezahlen?
Auch Stein trennt sich irgendwas
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23 Juli, 2019 - 14:01
Der Trend geht zum Home Office. Fast jeder Dritte arbeitet zumindest teilweise von Zuhause aus. Ich auch, überwiegend sogar. Meine Frau als Selbstständige genauso. Seit dem Jahreswechsel haben wir noch eine Bürokollegin: unsere Baby-Tochter. Wie ist das Leben - und das Arbeiten - zwischen Wickeltisch, Waschmaschine und Telefonkonferenz? Ein Erfahrungsbereicht über das Home Office mit Baby.
Home Office mit Baby
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6 März, 2019 - 16:17
Das Stillen ist ein emotional besetztes Thema. Logisch - es geht um den innigsten Kontakt zum Neugeborenen. Es geht um die Gesundheit, es geht darum, dass es wächst und gedeiht. Deswegen ist es um so wichtiger, von Zeit zu Zeit nachzuhaken: ist alles, was ich darüber weiß denn wirklich richtig? So auch die Frage, ob das Stillen wirklich die bessere Alternative ist. Immer und überall. Kurz gesagt lautet die Antwort: nein. Und es gibt einen Grund, nicht zu stillen: den Vater. Es folgt eine leicht ketzerische Argumentation. Kurz vornweg eine Anmerkung zum Hintergrund: ich verbringe zur Zeit jede Nacht eine Stunde oder zwei mit dem Füttern eines Frühchens. Sie ernährt sich ausschließlich von Muttermilch. (Spoiler: dafür gibt es gute Gründe). Weil unser kleines Mäuschen anfangs noch zu schwach war für die Brust, mussten wir den Umweg über Milchpumpe und Fläschchen gehen. Das ist eine rechte Quälerei. Aber erfolgreich: von 2.000 Gramm, und später 1.860 Gramm, hat sie sich in kurzer Zeit auf 2.600 Gramm gesteigert. Sie hat ein Doppelkinn und Hamsterbacken. Wir versuchen, ihr das Stillen beizubrungen. Natürlich bin ich deswegen interessiert an Informationen zum Stillen. Deswegen fand ich den Artikel "Will the Tide Ever Turn on Breastfeeding?" auf Slate.com interessant. Auch weil seine zentrale Aussage ein bisschen ketzerisch ist: das Stillen ist gar nicht so wichtig.
Muss das Stillen sein?
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29 Januar, 2019 - 14:16
Ich habe mir mit meinem Trauzeugen einen Ausgeh-Abend erlaubt (es sind ja nur noch 20 Wochen, bis das nicht mehr so ohne weiteres geht). Bier, über Fußball quatschen, Rockmusik hören, über die Schwangerschaft und die anstehende Hochzeit quatschen. Hab' ich gedacht. Statt dessen haben wir über seine Partnerschaft geredet, und wie diese nach dem zweiten Kind vor dem Ende steht. Ich war schockiert, und dann besorgt. Sehr besorgt, denn was er mir erzählte, erinnerte mich sehr an meine (geschiedene) Ehe. Ich frage mich jetzt: macht das erste Kind die Ehe unweigerlich kaputt?
Angst vor der Krise nach dem KindWeiterlesen »
3 September, 2018 - 16:40
Werden Männer schwanger? Teilen sie die Symptome ihrer Partnerin? Ist es psychisch bedingt, oder hormonell? Ist es ein Ergebnis des sich verändernden Lebensrhythmus, wenn man sein Leben auf eine Schwangere einstellt? Das "Couvade-Syndrom" ist ein Rätsel, das bisweilen belächelt wird. Die Wissenschaft hat keine eindeutigen Antworten. Die Väter-Stammtische bieten viele Anekdoten.
Ist das Couvade-Syndrom ein Hirngespinst?
Was passiert wirklich mit dem Vater während der Schwangerschaft? Es scheint, dass die Symptome am deutlichsten sind bei Paaren, die gemeinsam leben. Meine Partnerin und ich sind beide Home-Office-Beschäftigte. Sehr enger gemeinsam geht es wohl nicht. Wir sind also ein tolles Testobjekt. Hier nun, ganz unverbindlich, meine unmaßgeblichen Beobachtungen.
A) Übelkeit. Nope. Kein Stück. Mögen andere dieses Symptom ihrer Partnerinnen teilen - an mir geht es zum Glück vorbei.
B) Gewichtszunahme. Quasi das Vorzeige-Symptom des Couvade-Syndrom. Ein klares Ja. Ich bemühe mich, sie in Grenzen zu halten. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich meine Arme und den Rücken trainieren sollte, wenn ich nicht Probleme vom Baby-Tragen bekommen will.
C) Schlafstörungen. Nope.
Nie Probleme gehabt - wenn mir die ersten beiden Racker etwas beigebracht haben, dann das Schlafen. Klappt immer noch.
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28 August, 2018 - 10:38
Ich bin nicht mehr jung. Den Altersdurchschnitt im Landkreis habe ich schon um drei Jahre überschritten, ein paar graue Haare habe ich an den Schläfen. Mein erstes Kind hatte ich mit 35, was nicht gerade früh ist (2012 lag der Altersdurchschnitt* bei 34 Jahren - für alle Kinder, ob Erstgeborene oder folgende). Damit bin ich dem Trend ein Stück voraus - nicht nur Mütter werden im Schnitt immer älter bei der Geburt, Väter auch. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Geburten auch wieder zu. Ich behaupte, das hier ein Zusammenhang besteht, und dass es nicht das Schlechteste ist, wenn die Eltern älter werden.
Ältere Väter nehmen zu. Quelle: Bundesamt für Statistik, Schweiz, 2017
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8 August, 2018 - 14:44

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