Bohnenpapa bloggt auf freshdads
24.04.2013 - 00:22

Nun ist es passiert, wegen des schlechten Spielplatzes hatt meine Frau eine Schaukel und einen Sandkasten für unseren Garten bestellt. Nein, keinen dieser kleinen Sandkisten und auch keine kleine Schaukel, neee für unseren Jungen gibts nur das beste, größte und schönste. Für den Sandkasten hat sie gleich 30 (a.25 Kilo) Sandsäcke bestellt und da darf ich jeden einzelnen ca. 100 Meter ums Haus rum tragen, natürlich nachdem ich die Bauteile des Sandkastens dorthin getragen und aufgebaut habe, ich freu mich! Die Schaukel kommtans andere Ende des Gartens bedeutet, ich schleppe die Bauteile nochmal 100 Meter weiter, hihihi!!

Wie schon gesagt, was man nicht alles tut!!!

PS.: Ich werde ausführlich berichten wie es mit meiner Baustelle geklapt hat.

23.10.2012 - 23:16

Bei den Kindern von Freunden und nun auch bei meinem Kleinen hat sich diese kleine Einschlafgeschichte sehr gut bewährt, geht aber nur bei kleinen Kindern bei denen der Klang der Stimme noch wichtiger ist als der Inhalt einer Geschichte. Meine Geschichte geht so:

Es war einmal ein Mann der hatte sieben Kinder die sieben Kinder sagten:
"Vater, erzähl uns eine Geschichte" da fing der Vater an.
Es war einmal ein Mann der hatte sieben Kinder die sieben Kinder sagten:
"Vater, erzähl uns eine Geschichte" da fing der Vater an.
Es war einmal ein Mann der hatte sieben Kinder die sieben Kinder sagten:
"Vater, erzähl uns eine Geschichte" da fing der Vater an.
Es war einmal ein..........

21.09.2012 - 01:09

Es ist schon unglaublich was ein 11 Monate altes Baby schon alles macht.

Mein Sohn hat nun mit diesen ganzen "normalen" Dingen wie Stehen, Laufen, Klatschen, erste Worte usw. angefangen und das bringt mich schon sehr zum Staunen. Wie schnell er sachen lernt, vorgestern konnte er noch nicht stehen, gestern stand er mit festhalten am Tisch und heute hat er sich einfach ohne festhalten hingestelt. Ok, er ist auch gleich wieder hingefallen aber er stand Smile

Was mich nun echt umgehauen hat war dass er gestern angefangen hat zu pfeifen, ich selbst pfeife viel und gerne, einfache Melodien, selbst erdachtes oder bekanntes, Klasik bis Pop halt alles was mir so einfält und das den ganzen Tag.  Gestern hat er im Kinderwagen, beim Spazierengehen, plötzlich angefangen zu pfeifen, natürlich keine Melodie aber sehr ausdauern und lange immer und immer wieder. Ich war so stolz auf ihn und hat sich halb weggeschmissen vor lachen weil ihm sein pfeifen oder meine Reaktion darauf so gefallen hat. 

ICH
09.08.2012 - 00:43

Ich kaue auf Bienen, Käfern und Schmeterlingen rum. 

Ich kämpfe gegen Drachen, Dinos und Lindwürmern.

Ich schwimme mit meinen Freunden in Bällen.

Ich werfe mit Motorrädern, Autos und LKW´s.

Ich bade mit Haien, Walen und Krokodilen.

Ich breche täglich meine eigene Geschwindigkeitsrekorde.

Ich bin neun Monate alt.

24.06.2012 - 23:26

8 Monate ist unser Zwerg jetzt alt und wiegt unglaubliche 13 Kilo da freuen wir unsdas er jetzt anfängt zu krabeln, hoffentlich dauert es nicht mehr all zu lange bis er mit dem Laufen anfängt, er wird langsam echt schwer.

Heute ist er den halben Tag durch unser Wohnzimmer gerutscht und hat mit Papa gespielt. 

Eigentlich wars das schon, ab morgen habe ich 4 Wochen Urlaub mal schauen was sich da so alles tut, was wir mit ihm erleben und wie er sich entwickelt.

03.06.2012 - 00:33

Wegen einer Krankheit meiner Frau hatte ich das Glück drei Wochen zuhause zu bleiben um den Haushalt zu schmeißen.  Während dieser Zeit konnte ich mich natürlich auch intensiver um meinen Sohn zu kümmern als es mir sonst möglich ist.

Morgens: waschen, anziehen, füttern, spielen und spazieren gehen usw.

Mittags: füttern, zum Mittagsschlaf ins Bettchen legen, vorlesen und singen, rumtragen usw.

Nachmittags: einkaufen gehen, Freunde besuchen usw.

Abends: füttern, umziehen, quatsch machen, ins Bettchen bringen usw.

Kurz gesagt, drei Wochen lang machte ich alles was er brauchte, alles was sonst meine Frau macht und was war das Ergebniss, der Lohn dieser Zeit und Arbeit?

Immer wenn er was braucht, unzufrieden ist, Windel voll oder Hunger hat sagt er jetzt: Pap-Pap-Pap.

Ich bin ja so was von stolz :-) 

 

Kleiner Nachtrag: Meine Frau erzälte mir heute das er sie morgens immer fragend anschaut und Pap-Pap-Pap sag, sie ist ja schon ein wenig neidisch, lach. 

 

28.05.2012 - 01:55

Letzten Donnerstag ist es passiert, drei Sekunden unaufmerksam und schwups war der kleine auch schon unterwegs mit dem Kinderwagen zwei Stufen vor dem Haus runter, sich überschlagen und auf dem Gehweg gelandet.

Schrei!!!

Mein Herz stand Still.

Schrei!!!

Noch bevor mein Herz weiterlief war ich bei dem kleinen, hebe den Kinderwagen hoch und sehe das er ander Lippe blutet.

Schrei!!!

Mein Herz setzt zum zweiten mal aus.

Schrei!!!

Durch mein Gehirn jagen 1000 Dinge, Krankenhaus, Krankenwagen, Frau anrufen (die war nicht zuhause), was hat der kleine? was mach ich jetzt? und, und, und, und........

Alle meine Gedanken wurden von den Schreien meines Sohnes übertöhn und ich entschied mich kurzerhand einfach zu funktionieren, wische ihn das Blut von der Lippe, kleine Platzwunde, taste ihm den Kopf ab, nichts auffälliges, taste seine Arme, Beine und seine Brust ab, auch nichts auffälliges.

Danach nahm ich das schreiende Bündel vorsichtig aus dem Kinderwagen und drücke ihn an meine Brust und er drückt sich an mich und erholte sich langsam von seinem Schreck und ich mich von meinem. Zwei Stunden lang durfte ich ihn nicht loslassen oder hinlegen, er wollte nur auf meinem Arm bleiben bis er einschlieff.

Es stellte sich herraus das ihm ausser der kleinen Platzwunde an der Lippe und einer kleinen Hautabschürfung an seiner Hand nichts passiert ist, da ist mir der größte Stein meines Lebens vom Herzen gefallen. 

Meine Frau (als der kleine eingeschlafen war kam sie Hachhause) sagte zu der ganzen Sache, nachdem sie sich davon überzeugt hatte das es ihm gut geht, "solche Unfälle werden wir noch öfter haben". Ich hoffe und wünsche mir das es nicht zu oft sein wird, mein Herz macht das nicht zu oft mit.

Gruß Bohnenpapa

17.04.2012 - 02:14

........konnte ich noch nie gut aber jetzt ist es ganz aus.

Ich bin schon immer ein Nachtmensch, selbst während der Frühschicht (beginn um 5:00 Uhr) gehe ich nicht vor 12:00 Uhr zu Bett.

Aber nun ist es ganz aus mit der Nachtruhe, nicht etwa weil mein Sohn nicht schläft, nee, der schläft meistens wie ein Stein, es ist vielmehr die Sorge das etwas mit ihm sein könnte. Jedes Geräusch das aus Richtung Kinderzimmer kommt reist mich aus dem Schlaf.

Unsere Katze schleicht die Treppe rauf oder runter, ich bin wach.

Unser Hund dreht sich in seinem Körpchen, ich bin wach.

Meine Frau dreht sich im Bett neben mir, ich bin wach.

Der Kühlschrank springt an, ich bin wach.

Ein Auto fährt an unserem Haus vorbei, ich bin wach.

Ich schwöre, das war vor der Geburt nicht so, da hätte ich ganze Erdbeben und Weltuntergäge verschlafen ohne mit der Wimper zu zucken. Direckt nach der Geburt war es auch noch nicht ganz so schlimm da schlief der Kleine oft auf meinem Bauch und alles war gut aber das kann man ja nicht immer machen und so werde ich bei jeder Gelegenheit wach und schaue nach ihm.

Ich glaube ich habe da grade was gehört, ich gehe mal besser schauen was das ist, hier kann ich ja in den nächsten Tage noch was schreiben.

Gruß Bohnenpapa

10.04.2012 - 23:05

Eines vorweg, ich werde diesen Tag niemals vergessen.

Es war ein Samstag und wir mußten in die Klinik weil unser kleiner schon fast eine Woche überfällig war, da haben wir erfahren das es nicht gut aussieht und wenn der kleine sich bis zum Montag nicht auf den Weg macht, müßte man über einen Kaiserschnitt nach denken. Genau das war unsere größte Angst.

Und so saßen wir am Samstagabend ziemlich niedergeschlagen vorder Glotze und schauten uns lustlos "Wetten Das" an. Irgendwann sagte meine Frau das sie mal aufs Klo gehen wolle, als sie nach 15 Minuten nicht zurück war muste ich doch mal nachschauen, auf meine Frage ob alles gut sein bekamm ich die Antwort "Es geht los, die Fruchtblase ist geplatzt, bring mal die Tasche ins Auto und Ruf meine Freundin an, die fährt uns". 

Ich bin mir sicher das in diesem Moment mein Herz auf einige Schläge verzichtet hat, meine Lunge muste sich überlegen wie das mit dem Atmen ging und mein Hirn versuchte sich wenigstens an einen der Pläne, die wir für diese Situation geschmiedet hatten, zu erinnern. Ich kann mich nicht mehr erinnern wie wir in die Klinik gekommen sind aber wir sind angekommen und haben schlaflose, schmerzhafte und laute 12 Stunden dort verbracht bevor es endlich losging.

Und dann ging es auch ganz schnell und mein Sohn Marlon erblickte das Licht der Welt, ich war sowas von Stolz, unglaublich. Er hat garnicht geschriehen, lag einfach nur da mit seinen 60 cm und 4655 Gramm und schaute mit großen Augen in die Welt und wiedersetzte mein Herz aus, meine Lunge hatte die Sache mit dem Atmen schon wieder vergessen und mein Hirn hatte sich einfach ausgeschaltet.

Die nächsten 3 Tage gehörten ganz meiner Frau und meinem Sohn, wir hatten uns nämlich ein Familienzimmer geleistet und wurden vom Klinikpersonal umsorgt, das war einfach nur schön und ich kann es nur jedem ans Herz legen es auch so zu machen, sei bei der Geburt dabei, und verbring mindestens die ersten drei Tage bei deiner Familie. Lass dein Kind auf dir einschlafen, lass es an dir knappern, lass dich anpinkeln usw, usw, usw.

So, das sollfür heute erst mal reichen demnächst gehts weiter.

Gruß Bohnenpapa 

09.04.2012 - 23:02

.......ist schon unglaublich aber ich werde das Gefühl nicht los das es noch lange nicht zuende ist.

Esist nun ca. 14 Monate her das meine Lebenspartnerin mir verkündetet das sie Schwanger ist, worüber ich mich wahnsinnig gefreut habe. Vor allem da ich mit dem Vaterwerden schon abgeschlossen hatte, mit 47 Jahren und jeder Menge möglichkeiten Vater zu werden welche aber nie gefruchtet hatten. Sagt man sich irgendwann "das gibt nichts mehr"

Und dann steht eine 12 Jahre jüngere Frau mit strahlendem Gesicht vor einem und fragt ".....und, freust Du dich?" 

Und wie ich mich gefreut habe, das kann keiner nachemfinden, das war einfach BOOOORRRR!!!!!!

Es vollgten 9 Monate voll der höhen und tiefen einer Schwangerschaft, ich war sowas von Koschwanger das ich täglich auf die Wage hätte gehen können und wäre täglich von neuem erstaunt, Lach. Was noch schlimmer war als diese "normalen" Schwangerschaftserscheinungen waren unsere Vorbereitungen auf das Kind meine Frau hatt keinen Kinderkleiderbasar ausgelassen der im Umkreis von 100 Kilometern stattfand.

Ausserdem brauchten wir eine neue größere Wohnung, was sich als schwerer erweissen sollte als wir anfangs gedacht hatten, zu guter letzt fanden wir ein hübsches Haus, Einzugstermin, 14 Tage vor dem Geburtstermin.

Also habe ich das Haus binnen 4 Wochen kommplet renoviert während meine Frau und meine Schwiegermutter unssere Sachen packten und den Umzug vorbereitet haben und mir immer wieder kluge Tips zur Raumgestaltung gaben. Wir kauften eine neue Küche und neue Möbel, richteten Das Kinderzimmer ein und gaben gefühlte 25000 Euro für Babykleidung und Baby zubehör aus. Alles unter Zeitdruck, der kleine sollte ja schon bald auf die Welt kommen.

Wir wurden rechtzeitig fertig, und warteten auf unseren Sohn (inzwischen war klar das es ein Junge wird, der Frauenarzt sagte beim Ultraschall ".....das ist das linke Bein, das ist das rechte Bein und das da, ist kein Bein.) der sich einfach Zeit lies und zwar genau eine Woche. Laut berechnung sollte er an einem Sonntag geboren werden, er ließ sich eine Woche Zeit und wurde einfach einen Sonntag später geboren, am Geburtstag meines Vaters. Was ich als unglaublich empfinde.

Von der Geburt und was danach geschah erzähle ich das nächste mal,

Gruß vom Bohnenpapa