Friends of Freshdads
Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen haben ein Hilfetelefon für von Gewalt betroffene Männer ins Leben gerufen. Unter der kostenlosen Nummer 0800 123 99 00 können sich ab sofort Männer melden, die von verschiedenen Arten von Gewalt betroffen sind – wie häuslicher und sexualisierter Gewalt, aber auch beispielsweise Stalking oder Zwangsheirat. Zusätzlich finden Betroffene auf der Internetseite www.maennerhilfetelefon.de ein digitales Beratungsangebot.
„Mann: Wähle Schutz! Das Hilfetelefon ist deutschlandweit in dieser Form das einzige und erste Beratungsangebot für gewaltbetroffene Männer. Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, dass auch Männer eine Anlaufstelle haben, an die sie sich wenden können, wenn sie Opfer von Gewalt geworden sind. Das Thema findet in unserer Gesellschaft immer noch wenig Beachtung. Deshalb gehen Nordrhein-Westfalen und Bayern beim Schutz von gewaltbetroffenen Männern voran“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.
„Mit einer intensivierten länderübergreifenden Zusammenarbeit verstärken wir nicht nur die konsequente Platzierung solch tabuisierter Themen in der Gesellschaft, sondern können auch Ressourcen bündeln und Synergieeffekte nutzen. Gemeinsam wird es uns besser gelingen, Betroffene zu erreichen und ihnen zu helfen. Wir freuen uns über jeden, der dazu beitragen möchte, die Hilfestrukturen für von Gewalt betroffene Männer möglichst flächendeckend zu verbessern“, betont Carolina Trautner, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales. Beide Minis-terinnen bekräftigen, dass in naher Zukunft auch andere interessierte Länder die Möglichkeit haben sollen, sich der telefonischen Hotline und dem digitalen Beratungsangebot anzuschließen.
Beide Ministerinnen sind zugleich auf die anderen 14 Landesregierungen in der Bundesrepublik Deutschland zugegangen und werben für eine Teilnahme und ein Mitmachen an der Hilfehotline für von Gewalt betroffene Männer. Genauso wie die Länder gemeinsam Gewalt gegen Frauen bekämpfen, wollen die Ministerinnen Trautner und Scharrenbach mit dem Hilfetelefon den Anstoß für die Bekämpfung von Gewalt gegen Männer geben und freuen sich, wenn sich andere Länder der Initiative an-schließen.
Die kriminalstatistische Auswertung des Bundeskriminalamtes für das Jahr 2018 zeigt, dass im Bereich der Partnerschaftsgewalt der Anteil der männlichen Opfer leicht auf 18,7 % (2017: 17,9 %) angestiegen ist.
In Nordrhein-Westfalen wird das Projekt von dem Verein man-o-man e. V. in Bielefeld umgesetzt. In Bayern wurde die Arbeiterwohlfahrt Augsburg als Träger für die Umsetzung gewonnen.
Was passiert, wenn man von einem Tag auf den anderen die Lebenspartnerin verliert und plötzlich Alleinerziehender eines sechsmonatigen Babys ist? Metin (Max Mauff) findet sich in der Sadcom „MAPA“ genau in dieser Extremsituation wieder, muss daran wachsen und versuchen sein Leben in den Griff zu bekommen. Als Zuschauer lacht und weint man mit Metin – doch vor allem muss man sich immer wieder fragen: Wie zur Hölle schaffen Eltern das eigentlich alles?
obs/Joyn/Johanna BrinckmanPatrick Heidmann schreibt zu der Serie in der taz: „Besonders zum Gelingen dieser ungemein sympathischen Serie tragen nicht zuletzt die Darsteller*innen bei. Von Blarer ist umwerfend und Lina Wendel als Metins ebenso liebevolle wie anstrengende Mutter setzt komödiantische Glanzlichter. Aber natürlich steht und fällt alles mit Max Mauff, der zwar bereits seit bald 20 Jahren vor der Kamera steht, Grimme- und Ophüls-Preisträger ist und sogar schon mit Steven Spielberg drehte, aber irgendwie trotzdem noch das bestgehütete Geheimnis im deutschen Kino und Fernsehen ist. Mühelos trägt der 32-Jährige „MaPa“ in jeder einzelnen Szene auf seinen schmalen Schultern und zeichnet dabei ein Vater- und Männlichkeitsbild, an dem man sich kaum sattsehen kann. Mit seinem Metin würde man jedenfalls liebend gerne noch mehr Zeit verbringen, als es diese erste kurze Serienstaffel zulässt.“
Joyn zeigt alle Folgen der sechsteiligen Sadcom ab 16. April 2020.
Radikal zu sein bzw. vorzugehen bedeutet, an die Wurzel der Dinge zu gehen, gründlich und vollständig, ohne Kompromisse auch rücksichtslos und mit einer gewissen Härte. Das zweite Buch von Verena Brunschweiger ‚Die Childfree Rebellion‘ hat den Untertitel ‚Warum >zu radikal< gerade radikal genug ist. Die Autorin bezeichnet sich als ‚Ökofeministin‘ und in der Entscheidung für ein kinderfreies Leben sieht sie den konsequentesten Schutz zur Erhaltung der natürlichen Lebensbedingungen. Mit dem im Untertitel formulierten Anspruch wird aus meiner Perspektive schon vom Titelblatt her deutlich, dass sie über das Ziel hinausschießt bzw. ihrem Anspruch Menschen davon zu überzeugen, Verantwortung für die Zukunft unseres Planeten zu übernehmen, nicht ganz gerecht wird.
Widersprüchlichkeiten, Ambivalenzen sind menschlich, gehören meines Erachtens ebenso wie Freude und Genuss auf der einen und Schmerz und Leid auf der anderen Seite zum Leben dazu. „Ich möchte, dass heutige Schülerinnen und Schüler auch in gut zwanzig Jahren, wenn sie so alt sind wie ich jetzt (39), noch ein schönes Leben haben.“ schreibt Brunschweiger. Ich denke da etwas weiter. Als Vater von drei erwachsenen Kindern und zwei Enkelkindern, möchte ich, dass dies auch noch in 60 Jahren möglich ist.
Ihr Konzept hat Brunschweiger in ihrem ersten Werk ‚Kinderfrei statt kinderlos‘ beschrieben und in der Childfree Rebellion geht es zunächst um die Reaktionen, die sie auf ihr erstes Buch erfahren hat. Diese beschreibt sie mit ‚Komplexe Frontverläufe‘. Da ist zunächst ihre Arbeitgeberin, das ‚Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus‘ die sie zu einem ‚Tribunal‘ einbestellt hat. „Ein nicht existententes dafür zu bedauern, dass es in diese Welt hineingeboren werden könnte – eine Grenzüberschreitung.“
Das sind die Künsterler*innen am Theater in Regensburg, die , mitbringen „was für eine offene, demokratisch verfasste Gesellschaft unabdingbar ist: die Möglichkeit, Widersprüche auszuhalten … sich progressiven und >umstürzlerischen< Ideen auszusetzen, sich davon berühren zu lassen, ohne sofort in Abwehr und Panik auszubrechen. Und da sind auf der anderen Seite die AFDler, Klimaleugner, Maskulisten und Antifeministen, denen sie und ihre Forderung nach Kinderfreiheit ein „Dorn im Auge“ ist.
Änderungen bei Ernährung, Mobilität und Wohnen reichen ihrer Ansicht nicht aus, das Klima zu retten. Dazu ist nur der individuelle Beitrag der Kinderfreiheit in der Lage. „Welche Ängste sorgen dafür, dass die Augen diesbezüglich verschlossen bleiben? Welche Grenze wird überschritten, wenn man diesen Zusammenhang benennt? Geht es um die Sorge, andere Leute zu bevormunden? Fakt ist, dass Menschen ihr Leben letztlich immer nach den eigenen Wünschen ausrichten.“
Diese Debatte zu befeuern, Grenzen zu überschreiten und Männer und Frauen zu bewegen, sich auch mit diesem provozierenden Thema auseinanderzusetzen ist radikal im besten Sinne des Wortes. Den Kinderwunsch hingegen, insbesondere wenn er nicht in Erfüllung geht als „zutiefst egoistischen, narzisstischen“ zu bezeichnen, ist für mich zutiefst rücksichtslos.
Als Feministin setzt sich Brunschweiger selbstverständlich für das reproduktive Selbstbestimmungsrecht von Frauen ein und weist zurecht auf den antifeministischen Backlash hin, der Frauen auf die Rolle als Mutter am heimischen Herd reduzieren möchte. Sie fragt auch zurecht danach, wie kinderfreie Männer angesehen werden und ob sich diese auch rechtfertigen müssten.
Am Ende des Buches widmet sie Männern, mit und ohne Kindern ein ganzes Kapitel, in dem die Autorin auf der Basis ich kenne da jemanden und ein Vater aus der Klasse sich sehr oberflächlich mit dem Ringen der letzte drei Vätergenerationen, ihrer Bedeutung als Vater gerecht zu werden, auseinandersetzt. Familiengründung ist häufig mit einer (Re-) Traditionalisierung verbunden, aber werdende Väter (und Mütter) haben dazu genauso wenig Lust drauf wie ihre kinderfreien Pendants.
An dieser Stelle auch Conell und Bourdieu zu zitieren ist klug, die strukturellen Rahmenbedingungen und die vermeintlichen Zwänge sowie die alltäglichen Zuschreibungen und Erwartungen sind mindestens ebenso bedeutend. Auch Väter wollen übrigens interessante Gespräche mit ihrer Partnerin führen und ja, einige Männer bleiben im ungeliebten Job, weil sie der ihnen zugeschriebenen finanziellen Verantwortung gerecht werden wollen bzw. müssen. Und nein, Männer ohne Kinder verkürzen ihre Arbeitszeit häufiger als Väter. … Ich beschäftige mich seit 25 Jahren hauptberuflich mit Vätern, ihren Wünschen sowie den politischen und gesellschaftlichen Regelungen und Rahmenbedingungen die es ihnen ermöglichen bzw. verhindern, diese zu realisieren.
Und zuletzt noch eine Anmerkung aus der eigen Familienhistorie. Meine Mutter hatte zwei Schwestern, die beide das kinderfreie Leben genossen haben. Eine war auch Lehrerin in einer anderen bayerischen Großstadt. Wenn Corona Geschichte ist würde ich die beiden gerne ins Gespräch bringen.
Wer sich einen knapp halbstündigen Radiobeitrag auf Englisch anhören möchte, erfährt, was bei werdenden und frischgebackenen Vätern alles so passiert – kognitiv und hormonell. Denn auch Väter, wenn sie physischen Kontakt zum Baby haben, schütten Bindungshormone wie Oxytocin aus, das zeigen Untersuchungen immer klarer.
Die Ankündigung von BBC 4: „Whilst most men become fathers, and men make up roughly half the parental population, the vast majority of scientific research has focused on the mother.
But studies have started to reveal the impact of fatherhood on both dads themselves and on their children. We’re seeing how fathers play a crucial role in children’s behaviour, happiness, and even cognitive skills.
Oscar Duke, a doctor, new dad and author of How To Be A Dad, discovers how pregnancy, birth and childcare affect the father, bringing about profound physiological and hormonal changes. Only 5% of mammal fathers invest in their offspring, and human males have evolved to undergo key changes when their children are born.
Involved fathers can expect their levels of the ‚love hormone‘ oxytocin to rise, nature’s way of helping parents bond with their children. At birth, a dad’s testosterone levels dramatically fall, increasing affection and responsiveness, and discouraging polygamy.
With more fathers taking on a hands-on role in bringing up their children, how can these new discoveries about the science of dad help support them, and inform social and healthcare policies?
Presented by Dr Oscar Duke and produced by Melanie Brown and Cathy Edwards”
Fazit: Die biologischen Voraussetzungen für engagierte Vaterschaft können es durchaus aufnehmen mit denjenigen der Mütter. Vielleicht setzt sich diese Erkenntnis ja eines Tages durch und wir sehen noch mehr Väter auf öffentlichen Spielplätzen.
In einer Stellungnahme beruhigt die Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e. V. Väter und Mütter:
Kinderärztinnen und Kinderärzte, die Kinder mit Asthma oder anderen chronischen Erkrankungen betreuen, werden seit Beginn der COVID-Pandemie täglich mehrfach von besorgten Eltern kontaktiert, die Angst haben um ihre Kinder. Diese können wir anhand klarer Daten beruhigen.
Die vorliegenden Informationen sprechen dafür, dass Kinder seltener als Erwachsene erkranken aber vergleichbar häufig durch SARS-CoV2 infiziert werden. In den USA waren von den dem CDC am 2.4.2020 gemeldeten 14.9760 Fällen 2.572 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (1,7 %).
In einer anderen Erhebung mit differenten Methoden betrug der Anteil von Kindern in den USA 5 %. Vergleichbare Zahlen werden auch aus Italien (1,2 %) und China (2 %) berichtet. Die klinische Symptomatik unterscheidet sich zwischen an COVID19 erkrankten Kindern und Erwachsenen, so haben Kinder seltener Atemnot, seltener Husten und seltener Fieber und werden seltener schwer krank.
Nur ganz vereinzelt sind Todesfälle bei Kindern beschrieben worden und häufig ist der ursächliche Zusammenhang mit einer SARS-CoV2-Infektion nicht gesichert. Anhand der wenigen systematischen Daten ergibt sich kein Anhalt dafür, dass Kinder mit stabil eingestellten allergischen Erkrankungen (Allergische Rhinitis, Asthma bronchiale, Nahrungsmittelallergie) und atopischer Dermatitis im Vergleich zu anderen Virusinfektionen der Atemwege ein erhöhtes Risiko haben, im Rahmen einer SARS-CoV-2-Infektion an COVID19 zu erkranken bzw. schwerer zu erkranken als Kinder ohne allergische Erkrankungen.
Was bedeutet es in der Coronakrise Vater zu sein? Wir haben unseren Experten für Väterarbeit Hans-Georg Nelles gefragt.#Väterarbeit #SozialeArbeit #StayAtWorkHero #SeiGutMenschCaritas Deutschland #Wechselmodell
Gepostet von SKM Bundesverband am Mittwoch, 1. April 2020Der Väterexperte des SKM Bundesverbandes äußert sich zu den Herausforderungen für Väter und der Väterarbeit in Zeiten des Kontaktverbots
… ein paar Tage zuhause zu sein ist an sich nicht schlimm. Man kann es sich gemütlich machen, ein gutes Buch lesen, die Zeit mit der Familie genießen. Was aber, wenn aus Sicherheitsgründen aus ein paar Tagen ein längerer Zeitraum wird? Aktuell empfinden es viele von uns als belastend sich nicht mit Freunden treffen oder raus zu dürfen, auch nicht zur Arbeit, in die Kita, die Schule.
Verzicht und Zurückstellen von Bedürfnissen ist aktuell die große Herausforderung. Je nach Alter, Lebenssituation, Gewohnheiten usw. gelingt das mehr oder weniger gut und über einen mehr oder weniger langen Zeitraum. Warum aber ist die Situation für viele so schwierig?
Eine Sichtweise, die dazu beitragen könnte die Herausforderungen der aktuellen Einschränkungen besser zu verstehen und mit ihnen umzugehen, ist die Perspektive der Neurowissenschaften. Daher hat sich das TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen dafür entschieden, Ergebnisse aus seiner laufenden und ehemaligen Forschungs- und Entwicklungsprojekte nutzbar zu machen. Sie sollen Anregungen für Eltern, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und alle anderen Interessierten bieten.
Dieser Newsletter ist der erste in einer Serie von vier Newslettern. Geplante Schwerpunkte der Newsletter sind:
- Familien mit Kindern und Teens zuhause
- Jugendliche in Zeiten von Corona
- Aktivitäten mit und für Grundschulkinder – Anregungen für Lehrkräfte und Eltern
- Alltag mit Kindern unter 3 Jahren aktiv gestalten
Das Corona Virus hat die Welt auf den Kopf gestellt und auch Väter sind mit Situationen und Herausforderungen konfrontiert, die sie an ihre Grenzen und oft auch darüber hinaus bringen. Ich werde an dieser Stelle Angebote für Väter auflisten, die in den verschiedenen auch alltäglichen Lebenslagen Unterstützung und Beratung bieten.
Ich selber stehe als Erwachsenenbildner und Organisationsberater zu den Themen: Vereinbarkeit von Betreuuung, Unterrichtung der Kinder, Homeoffice und Beziehungskrise vs. partnerschaftliche Aufgabenteilung zur Verfügung
Verfügbarkeit: individuell nach Vereinbarung
Terminabsprache: via E-Mail nelles@lag-vaeterarbeit.nrw
Beratung via: Zoom (Zugangsdaten werden nach Terminabsprache zugeschickt) oder telefonisch +49 176 21125373
Berlin – Väterzentrum
Aufgrund der Corona-Epidemie, bleibt das Väterzentrum bis mindestens zum 19.04. geschlossen und es finden keine Angebote statt. Rechts,- Strategie und Elterngeldberatung führen wir derzeit ausschließlich telefonisch durch.
Zur Absprache von Beratungsterminen und für alles Weitere sind wir telefonisch unter (030) 28389861 zu diesen Zeiten erreichbar: Montags, Mittwochs, Donnerstags und Freitags jeweils von 11.00 bis 14.00 Uhr
Des Weiteren können Beratungsanfragen per E-Mail an uns gerichtet werden. Bitte benutzen Sie dafür die E-Mailadresse info@vaeterzentrum-berlin.de und vermerken Sie bitte Ihre Rückruf-Telefonnummer. Wir melden uns umgehend bei Ihnen zur Vergabe eines telefonischen Beratungstermins.
Köln – Väter in Köln e.V.
Väterberatung per Telefon oder Skype
Besonders in Zeiten von Corona stehen viele Väter vor einer Herausforderung, an der sie scheitern können, gleich in welcher Familiensituation sie sich befinden. Das Leben in den eigenen vier Wänden muss neu organisiert werden, der Alltag ist auf den Kopf gestellt, Existenzängste können dazukommen. Nicht immer gelingt diese Umgewöhnung und unter den Familienmitgliedern gibt es schlechte Stimmung. Jeder hat ein Gespür dafür, wann die Belastungen zu groß werden und man innehalten muss. Dann kann eine Beratung mit einem wohlwollenden Blick von außen hilfreich sein.
Man(n) muss und kann nicht alles alleine schaffen!
- Der Beratungstermin wird individuell und zeitnah vereinbart.
- Die Beratung kann auch abends oder am Wochenende stattfinden.
- Drei erfahrene Berater stehen zur Verfügung
- Vertraulichkeit und Schweigepflicht werden gewährleistet.
- Das Angebot ist kostenlos. Wir bitten Dich/Sie um eine Spende für unsere Arbeit. Hier findest Du unsere Bankverbindung.
Bitte eine E-Mail an beratung(at)koelnervaeter.de senden oder 0221 5101405 anrufen. Bitte zwei Terminvorschläge und Telnr. angeben.
Hamburg – Väter gGmbH
Die Corona-Krise stellt insbesondere Familien zurzeit vor eine Vielzahl an Herausforderungen: Der Familienalltag muss neu organisiert, neue Arbeits-, Alltags- und Home-Schooling-Routinen etabliert und ein guter Umgang mit den Unsicherheiten, die diese Zeit mit sich bringt, gefunden werden. Mit unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Väter und Vereinbarkeit möchten wir euch und eure Familien jetzt stärken. Mit dieser Website, unserer Expertise und unserem Expertennetzwerk wollen wir euch Informationen und Tools an die Hand geben, die euch dabei unterstützen, die derzeitigen privaten und beruflichen Veränderungen aktiv zu gestalten und vielleicht sogar positiv für euch und eure Familie zu nutzen. Die Seite soll im Laufe der nächsten Wochen wachsen und ist „in progress“.
Zu folgenden Themen haben wir Informationen recherchiert, stellen selbst Materialen zur Verfügung und bieten Beratungsleistungen mit unseren Kooperationspartnern an: Home-Schooling, Alltagstipps und Homeoffice
Falls ihr eine konkrete Frage zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf das Familienleben oder den Umgang mit Krisensituationen habt, schreibt uns eure Frage gerne via E-Mail an: corona@vaeter-ggmbh.de Wir und unser Expertennetzwerk beantworten eure Fragen
Diese Liste wird kontinuierlich ergänzt. Über Hinweise auf weitere kostenlose Angebote für Väter freue ich mich.
Zum Umgang mit psychischen Belastungen im Kontext der COVID-19 Pandemie hat Prof. Dr. Gunther Meinlschmidt von der International Psychoanalytic University (IPU) Berlin gemeinsam mit dem Berliner Unternehmen Selfapy ein begleitetes Onlineprogramm erarbeitet. Das Angebot ist kostenfrei nutzbar und beschäftigt sich unter anderem mit Stressbewältigung, der Gestaltung des Alltags und dem Umgang mit Ängsten, negativen Gefühlen und Gedanken. Durch die Begleitforschung wird das Programm wissenschaftlich untersucht und evaluiert.
Mit Hilfe von Texten und Videos informiert das begleitete Onlineprogramm über einen möglichen Umgang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Übungen werden angeleitet sowie Techniken vorgestellt. Unterstützt werden die Teilnehmer_innen des Programms durch Psycholog_innen, die bei Bedarf per Textnachricht erreichbar sind.
Die Corona-Pandemie: Alle sind betroffen, aber Belastungen individuell
„Die COVID-19-Pandemie beeinflusst das Alltagsleben fast aller Menschen“, erklärt IPU-Professor Gunther Meinlschmidt. Die Begrenzung der Sozialkontakte als Gegenmaßnahme zur Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2, aber auch andere Verunsicherungen, wie wirtschaftliche Risiken bis hin zu Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes, können Menschen vor psychische Herausforderungen stellen. „Aber die Auswirkungen auf die Psyche der Menschen sind individuell äußerst verschieden“, so Meinlschmidt weiter, „Extreme Belastungen, Überforderungen, Ängste, Vereinsamung bis hin zu Gewalterfahrungen auf der einen Seite, endlich eine wohltuende Auszeit, Beschäftigung mit Sinnfragen und positive Erfahrungen der Solidarität auf der anderen Seite. Die Bandbreite ist enorm.“
Das Belastungsempfinden hänge auch von den sozialen Kontakten ab, die Menschen ansonsten gewöhnt sind, sowie von Aspekten wie Kinderbetreuung oder den Aufgaben, die im Home Office bzw. im Rahmen von Home-Schooling, also dem Unterricht zu Hause, erledigt werden müssen. Meinlschmidt erklärt: „Ist für Sie die aktuelle Zeit belastend und möchten Sie dagegen etwas tun, kann das Programm für Sie hilfreich sein. Auch, wenn es nur darum geht, Ideen und Anregungen zu bekommen, was helfen kann, die Zeit der Corona-Pandemie positiver zu erleben.“
Kostenloser Zugang für alle zum Onlineprogramm
Die Selfapy GmbH bietet begleitete Onlinekurse zur Bewältigung psychischer Probleme an. Der spezielle Kurs für den Umgang mit Belastungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie ist kostenlos verfügbar. Die Zusammenarbeit mit Gunther Meinlschmidt sichert die wissenschaftliche Fundierung des Programms. Meinlschmidt ist Professor für Klinische Psychologie an der IPU Berlin. Er forscht zu Beschwerdebildern und Gesundheitsaspekten an der Schnittstelle von Psychologie und Medizin sowie neuen Technologien im Kontext psychischer Störungen, Psychotherapie und Gesundheitsförderung.




