Friends of Freshdads
Es gibt diesen Winter nicht viel Auswahl im Kino, jedenfalls nicht für unsere Kinder. Warum es in der Dunkeln Jahreszeit ausgerechnet ein Film über Depression sein muss, entzieht sich mir. Vielleicht nicht die schlauste Entscheidung von Disney. Oder aber ich interpretiere zu viel hinein in "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren". Vielleicht ist es nur ein Film über zwei Schwestern. Es ist mal sicher kein Film über einen lustigen Schneeman und sein Rentier, auch wenn man den Eindruck bekommt wenn man die Trailer sieht.
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Ein Beitrag zum Welttag des MannesHelme sind für KinderIch trage keine Helme. Aus einem einfachen Grund: ich bin unverwundbar und unsterblich. Meine beiden Unfälle, die ihren Namen verdienen, endeten beide mit fahrunfähigen Unfallgegnern (ein VW Golf und ein Moutainbike), während ich gerade mal Schrammen davon trug. Ich fahre wirklich viel Rad, habe ein Auge für den Verkehr und ein Gespür für Risiken. Also: kein Helm nötig. Seit drei Wochen trage ich dennoch einen. Ganz Mann-untypisch habe ich mich überzeugen lassen. Und das kam so:
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Ich hab es mir ja selber zuzuschreiben. Was muss ich meinem Sechsjährigen auch Filme erzählen. Er hat ja doch nichts anderes im Sinn, als sie nachzuspielen. Vor allem, wenn es was verbotenes ist. Ich muss ja froh sein, dass er nicht den "Hulk" macht. Memo an mich selbst: grüne Schminke verstecken.
Foto von vharjadiJetzt haben wir den Salat, und ich kann mit seiner kleinen Schwester nicht unter Leute gehen. Und alles nur wegen "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich". Da gibt es eine Szene, die ich meinem Sohn neulich nebenbei erzählt hab; Greg Focker spielt für Baby Jack den Babysitter, und irgendwann rutscht ich das Wort "Arschloch" raus. Wie Babys so sind, ist das das erste und einzige Wort, was sich der Säugling merkt und seinen pingeligen Eltern stolz präsentiert, als sie ihren Nachwuchs aus Gregs (ansonsten ordentlichen) Obhut abholen.
Mein Sohn fand das total witzig.
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Foto von vharjadiJetzt haben wir den Salat, und ich kann mit seiner kleinen Schwester nicht unter Leute gehen. Und alles nur wegen "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich". Da gibt es eine Szene, die ich meinem Sohn neulich nebenbei erzählt hab; Greg Focker spielt für Baby Jack den Babysitter, und irgendwann rutscht ich das Wort "Arschloch" raus. Wie Babys so sind, ist das das erste und einzige Wort, was sich der Säugling merkt und seinen pingeligen Eltern stolz präsentiert, als sie ihren Nachwuchs aus Gregs (ansonsten ordentlichen) Obhut abholen.
Mein Sohn fand das total witzig.
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Mal eine Frage vorweg: wenn man den Titel eines Filmes schon lokalisiert, warum wählt man dann ein Wort wie "Fleischbällchen", das nun wirklich kein Mensch verwendet. Fleischpflanzerl, Bulette, Frikadelle - so heißt man das.
Nächste Frage: im ersten Teil ging es um Essen, dass vom Himmel fällt. In diesem nicht. Wäre nicht ein anderer Titel besser gewesen?
Dritte Frage. Können Hamburger die Freiheitsstatue wirklich aufessen? Klingt wie die Schilderung eines Plattencovers aus den 80ern. Flint Lockwood, Held des Filmes und eigentlich nicht dumm, glaubt es trotzdem.
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Nächste Frage: im ersten Teil ging es um Essen, dass vom Himmel fällt. In diesem nicht. Wäre nicht ein anderer Titel besser gewesen?
Dritte Frage. Können Hamburger die Freiheitsstatue wirklich aufessen? Klingt wie die Schilderung eines Plattencovers aus den 80ern. Flint Lockwood, Held des Filmes und eigentlich nicht dumm, glaubt es trotzdem.
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Eine neue Studie unter US-Eltern zeigt auf, dass Kinderpflege als anstrengender, aber auch als erfüllender angesehen wird als der Job. Unterm Strich verbringen Väter 57 Stunden in der Woche im Job, bei der Haushaltsarbeit und der Kinderpflege, Mütter 53 Stunden. Mütter verbringen wesentlich weniger Zeit im (öden, nicht so anstrengenden) Büro - 23 Stunden gegenüber 40 Stunden bei Papa. Väter nutzen ihre Zeit mit den Kindern mehr zum Spielen als die Mamas.
Die Mütter dagegen erledigen mehr von der Drecksarbeit (Windeln, Elternabende). Väter nehmen sich mehr Auszeiten - 27,5 Stunden gegenüber 24,5 Stunden bei Müttern. Unterm Strich also ein eher ausgewogenes Bild.
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Die Mütter dagegen erledigen mehr von der Drecksarbeit (Windeln, Elternabende). Väter nehmen sich mehr Auszeiten - 27,5 Stunden gegenüber 24,5 Stunden bei Müttern. Unterm Strich also ein eher ausgewogenes Bild.
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Hormone sind ein ergiebiges Thema. Ein witziges noch dazu. Testosteron dämpft das Schmerzempfinden, macht Frauen misstrauisch, Männer hilft es beim räumlichen Denken und dummen Entscheidungen. Oxytocin kommt vom Kinderkriegen, hilft zum treu bleiben, macht (manche) rassistisch und hilft gegen Bettnässen. Tolles Zeug. Ein japanisches Forscherteam hat jetzt noch einen oben drauf gesetzt und den Besten Freund des Menschen mit ins Spiel gemacht. Sie wollten wissen: wie verändert sich der Oxytocinspiegel von Hundehaltern beim Spielen mit dem Hund, abhängig davon ob Herrchen/Frauchen und Tier sich anschauen oder nicht. Zeit für ein runde wilder Spekulation zu den Ergebnissen.
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Gestern Nacht habe ich eine halbe Sunde lang am Fuß meines Bettes gesessen, um Geister fern zu halten. Mit einem albernen Steampunk-Reißer ist das nicht schwer, man verträgt es dann viel einfacher, dass der Haushalt darauf wartet gemacht zu werden und man selber auch noch irgendwann ins Bett will. Aber die Geister gehen vor.
Irgendwann konnte ich hören, dass mein Sohn gleichmäßig atmete, und stahl mich davon. Er schlief tatsächlich, und hatte zum Glück keine schlimmen Träume. Als ich zwei Stunden später ins Bett wollte, trug ich ihn in sein Bett (und in der Früh musste ich ihn wieder aus meinem schubsen, ich nehme an von seinem Zimmer in meines gibt es ein Gefälle.) Er hatte die Geister vergessen, die ihn am Abend so geängstigt hatten. Auch das Bauchweh war weg. Er war bereit für den nächsten Schultag, Nummer acht. Wollen wir hoffen, dass ich nicht bis zum Abitur Monsterdienste verrichten muss. Woher aber kommt der neue Bedarf nach diesem Papa-Service?
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Irgendwann konnte ich hören, dass mein Sohn gleichmäßig atmete, und stahl mich davon. Er schlief tatsächlich, und hatte zum Glück keine schlimmen Träume. Als ich zwei Stunden später ins Bett wollte, trug ich ihn in sein Bett (und in der Früh musste ich ihn wieder aus meinem schubsen, ich nehme an von seinem Zimmer in meines gibt es ein Gefälle.) Er hatte die Geister vergessen, die ihn am Abend so geängstigt hatten. Auch das Bauchweh war weg. Er war bereit für den nächsten Schultag, Nummer acht. Wollen wir hoffen, dass ich nicht bis zum Abitur Monsterdienste verrichten muss. Woher aber kommt der neue Bedarf nach diesem Papa-Service?
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Kein Kinderfilm. Kein Mamafilm. Ein Film für die Generation von Männern, die 2013 Väter sind. Warum? Weil er - Aliens, Sauftour und Genre-Parodie ungeachtet - ein Thema behandelt, dass zu der Lebensphase gehört: die Frage "Was ist nur aus mir geworden?" Pegg, Frost und ihr Schreiber Edgar Wright schaffen es tatsächlich, in den vermeintlichen Action-Gag-Film noch einen zweiten Film hinein zu schmuggeln, der dieser Suche nach der Vergangenheit nachgeht - mit Retro-Elementen, die jedem Teenager der 90er gefallen dürften.
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Kleinkinderschule, Albert Anker, 1900Montag geht die Krippe wieder los, meine kleine Prinzessin wird sicher laut meckern. Sie geht nicht gerne von Papa oder Mama weg. Aber sie muss. Eine Zusammenfassung von Forschungsergebnissen zeigt, warum das nicht schlimm ist - und warum auch das Betreungsgeld gut für Mutter, Vater und Kind ist.
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Allein in den FerienIch bin allein daheim. Wie Kevin, nur dass ich nicht meine Eltern vermisse, sondern meine Kinder. Die sind mit Mama im Urlaub, und ich entdecke: den ganzen Spaß, den ich früher hatte, habe ich nicht mehr. Es fehlt mir was. Wenn ich nachts vor dem Fernseher sitze und nicht die Ohren spitze, ob das Baby sich regt. Wenn ich nicht nach Hause komme und erstmal umgerannt werde. Wenn ich morgens nicht zu Kindergarten und Krippe fahren muss. Der nächtliche Kampf um meine Bettdecke fehlt, das tägliche frühe Aufstehen... na, jetzt mal nicht übertreiben. Das Ausschlafen ist gut. Aber was die Nachbarsmama Elli gestern sagte, gilt für mich auch: "Ich weiß gar nicht, wohin mit mir".
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