Friends of Freshdads

Die Londoner U-Bahn ("tube") ist weltberühmt. Sie verbindet eine faszinierende Sehenswürdigkeit mit der nächsten. Es gibt brilliante Straßenmusiker. Sie ist das puslierende Herz unter einer der großartigsten Metrolopen der Welt. Sie ist außerdem absolut tödlich für Kinderwägen - es gibt keine Rolltreppen und ewige Laufwege. Ein kleiner Wermutstropfen für ein ansonsten unvergessliches Reiseziel für mich und meine beiden Stargäste. Ein paar Tipps und Erfahrungen, falls ihr der Queen mal in den Vorgarten schauen wollt habe ich hier gesammelt, zusammen mit den schönsten Fotos.
Horse Guards. Die coolere Wachablösung in London.
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22 Juni, 2015 - 13:07
Foto: United Soy Bean Board unter ccIch habe seit sieben Jahren einen Knoten in der Zunge. Anfangs hatte ich Kopfweh - wenn man einen Tag lang zwei Sprachen durcheinander spricht, strengt das an. Inzwischen habe ich einen Weg gefunden, das es besser wurde (siehe unten). Immer wieder werde ich unterwegs darauf angesprochen, wie toll das ist, dass ich die Kinder zweisprachig erziehe. Es fällt durchaus auf: der Papa redet englisch (und viel), Sohn und Tochter antworten deutsch. Ich habe deswegen keine Sorgen - sie werden englisch reden können, wenn es in ihrem Leben nötig wird. Aber ein bisschen gewurmt hat es mich schon. Bis jetzt, endlich, erste zarte Triebe von richtiger Zweisprachigkeit keimen. Woher der Impuls kam, und warum sich die Kinder in ihrer Entwicklung unterscheiden, dazu ein paar Gedanken hier.
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17 Juni, 2015 - 13:22
Schon wieder Anschiss wegen dem Toilettensitz. Schon wieder keine 5 Sekunden über das Outfit nachgedacht. Schon wieder bis zu beiden Ellenbogen in Motoröl. Schon wieder die süße, fordernde, 13 Kilo schwere Prinzessin eine halbe Stunde lang durch dei Stadt getragen. Geht's mir gut? Logisch. Und wenn ich eine Frau wäre? Wenn ich zwei X-Chromosome hätte statt zwei Eiern? Auch. Anders, vielleicht besser. Ist das ein chauvinistischer Irrglaube, dem jede Feministin hohnlachen wird? Nun, ihr wisst es auch nicht besser.
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25 Mai, 2015 - 20:52
Welches Tier hat diese Stimme?
Ist es Säugetier, Retil, Vogel, Insekt...?
Genau lauschen und dann schnell auf das richtige FeldEin paar beeindruckende Sachen sind uns passiert in Rosenheim. Als Fans des Lokschuppens und seiner Ausstellung konnten wir uns die zum "Regenwald" natürlich nicht entgehen lassen. Auf die Frage, was ihnen dort am besten gefallen hat, haben meine Schätzchen einstimmig geantwortet: das Tierstimmen-Spiel. Um zu begreifen wie bahnbrechend das ist, muss man wissen, dass sie (2) und er (7) sich sonst nie einig sind. Nie! Aber dieses bei Michael Schanze abgeschaute 1-2-oder-3-Spiel ist wirklich toll. Ich hätte ja mitgemacht, aber die Felder waren immer schon voll mit Kindern. Wenigstens weiß ich jetzt wie ein Ozelot schnauft.

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15 Mai, 2015 - 11:35
Papa ist manchmal ein bisschen langsam. Nach sieben Jahren habe ich endlich begriffen, warum meine Kinder nie im eigenen Bett schlafen. Sondern bei mir. Oft genug mit der Katze obendrauf. Es ist eine evolutionäre Strategie, für die sie nichts können. Vor Erfindung der Wohlstandsgesellschaft war es notwendig fürs Überleben.
Foto: Barbora Balkova Das Fellviech ist vielleicht nicht unbedingt nötig. Aber immerhin hilft es gegen Allergien.
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27 April, 2015 - 12:11
Die Helden. Seid ihr Maus genug dafür? Fotos von benoit_huot auf flickr Komisches Gefühl. Zum ersten Mal ist ein Spiel von meinen abendlichen Game-Geek-Runden auf den heimischen Wohnzimmertisch gewandert. Mein Siebenjähriger liebt es so sehr wie ich, und meine erwachsenen Zocker-Freunde. "Maus und Mystik" heißt es, und ich möchte es euch empfehlen - es ist ein bisschen anspruchsvoll für euch Eltern, aber es macht Spaß und fördert nebenbei noch das logische Denken und Planen. Bei den Kleinen. Wir Großen haben das natürlich nicht nötig.
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20 April, 2015 - 12:48
Foto von Ryan Tow auf flickr.Habt Ihr Jungs? Dann ist es kein Geheimnis, dass alles eine Pistole sein kann. Außer es ist ein Schwert. Sogar ein Kürbis. Es ist sehr schwer, das zu verhindern. Generationen von Eltern haben es trotzdem versucht. Ich erinnere mich an eine furchtbar Moralin-saure Geschichte vom Kriegsspielen mit Opa, die ich mir damals anhören durfte. Wenn ich mit noch-nicht- oder gar-nicht-Eltern über das Thema rede, ist der Tenor meist der Gleiche. "Ich find's schrecklich. Bei mir gibt's das nicht!". Meistens behalte ich mit Blick auf den Babybauch meiner Gesprächspartner meist für mich, dass mit dem Y-Chromosom ziemlich unweigerlich auch eine Knarre Einzug in ein vormals friedliches Haus hält. Aber was ich gerne sagen würde ist: macht euch locker. Das ist das kleinste eurer Probleme.

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30 März, 2015 - 17:35
Hat jemand eine Idee? ich möchte mein Kinder markieren. So, dass sie mir im Getümmel und auf Reisen zurück gebracht werden, wenn sie verloren gehen. Dazu habe ich ein Smartphone, aber das mit der Nummer ist ein Problem: der Große kann sie nicht auswendig, und die Kleine weiß noch nicht einmal, was das ist. Ein Fremder, der sie im Getümmel findet, muss also von selber darauf kommen, mich anzurufen. Wie schaffe ich das? Ich bitte um Vorschläge und Empfehlungen.
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26 März, 2015 - 12:06
Die CeBIT ist eine spannende Messe. Alles blinkt und leuchtet. Viele schlaue Leute zeigen großartige Ideen (und ein paar sehr langweilige auch). Und irgendwo in der Tüflerhalle code n sitz ein kleiner Roboter, spricht kein Deutsch und nur schlechtes Englisch und wartet auf seinen ersten Schultag. Ich auch.
Der Aisoy Roboter auf der CeBIT
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17 März, 2015 - 13:10
Hollywood wiederholt sich gerne. Ein Film mit kleinen gelben Männchen kommt gut an? Cool, machen wir noch einen. Der auch? Machen wir einen, wo es nur um die Männchen geht - und ihre Suche nach ihrer Bestimmung. Und dann kommt der Rest von Hollywood und macht auch Filme über kleine Männchen, die ihre Bestimmung suchen. Die sind nicht gelb, weil das wäre das Plagiarismus.
 

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6 März, 2015 - 10:17

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