Blogeintrag

Papa werden und Kinderpunsch

Basteldad

Seit wir ein Kind erwarten, ist unser Leben ein Stück braver. Keine durchzechten Nächte sondern früh schlafen gehen. Auch ich trinke weniger Alkohol, kann mir nicht vorstellen, dass es für meine Holde so toll ist, wenn ich mir eine Flasche Rotwein neben ihr aufmache und sie darf dann nichts davon haben. Bin stolz auf sie, seit sie von der Schwangerschaft weiß, hat sie keinen Alkohol mehr angerührt. Auch keine Zigaretten. Beides davon gehörte für sie irgendwie zu ihrem Lifestyle. Aber es war für sie auch klar, dass sie für unser Kind das beste machen würde. Hin und wieder redet sie davon, dass sie sich auf ein Glas Rotwein freut, wenn das Kind mal da ist und sie es möglich machen kann. Stelle mir das nicht leicht vor. Sie will stillen und das finde ich gut, aber wer stillt, muss wieder auf die Ernährung aufpassen und Alkohol ist dann auch tabu. Ich gebe mir hin und wieder mal ein Bier, meine Männerabende gibt es natürlich noch immer, aber sie dauern nicht mehr so lange. Ich bin gerne bei meiner schwangeren Freundin, das Bedürfnis wegzugehen ist weniger seit der Schwangerschaft und wahrscheinlich ist es auch mein Gewissen, dass das braucht.

Punsch trinken gehen, war bis jetzt zu jeder Vorweihnachtszeit ein muss, darauf wurde heuer ganz verzichtet, der Punsch und Glühwein kostet sowieso viel, aber für Kinderpunsch wollte sie sich gar nicht begeistern. Was ich verstehen kann, bevor ich für einen Kinderpunsch vier Euro zahle, würde ich auch gleich ganz darauf verzichten.

so viel mal dazu, das Thema richtig Erwachsen werden durch das Kind wird mich sicher noch länger beschäftigen.

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