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Genug mit Michael Jackson. Es reicht, this WAS it!

Es gibt auch noch eine Menge anderer, guter Scheiben zu entdecken. Eine davon ist „Full Circle“ von „Creed“. Sie sind zurück, endlich. Aus früheren Jahren hinlänglich bekannt durch epic songs wie

„Higher“ oder „With Arms Wide Open“, trennte sich die Band 2004 und fand sich nun wieder zusammen, um ein neues Studioalbum einzuspielen.

Man munkt, der Geldmangel sei hauptverantwortlich für die Reunion – who cares, jeder arbeitet, um Geld zu verdienen – davor sind auch Künstler nicht gefeit. Während andere Bands wie Nickelback oder U2 zunehmend den rein kommerziellen Weg einschlagen und hauptsächlich Mainstream-Pop bieten, bleiben „Creed“ ihrem Stil treu. Das zeigt sich schon, sobald man die Scheibe in den Player klatscht und der erste Song „Overcome“ mit Brachialgewalt in die Gehörgänge dringt. Die Röhre von Sänger Scott Stapp wurde über die Jahre nicht schlechter, eher im Gegenteil und kombiniert mit den Gitarrenriffs von Mark Tremonti ist ein äußerst hörbares Werk entstanden, welches für jeden Geschmack etwas bietet.

Auf „Full Circle“ finden sich neben den bekannten schweren Riffs auch leichte Songs wie mein persönlicher Favorit „Rain“, welcher mich schon seit Tagen zum frühmorgendlichen Mitgrölen verleitet. Auch wenn Kritiker nach dem Erscheinen des Albums umgehend verlauten ließen, dass Creed das alte Feuer nicht mehr entfachen könnte, wurden die ersten Shows nach der Wiedervereinigung der Band zum großen Erfolg und konnte alte und neue Fans abermals begeistern.

Ohne Zweifel hat Creed abermals ein Album auf den Markt geworfen, welches sich vom Einheitsbrei der Charts angenehm distanziert und den Weg in viele Regale finden sollte.

by thumbsuck3r

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Kommentare

 

Das Album ist den Jungs gut gelungen!

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