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Hochzeitseinladungen selber gestalten: So funktioniert’s

In Amerika ist es gang und gäbe, die Organisation der Hochzeitsfeier einem Wedding Planner zu überlassen. Von der Suche nach einer geeigneten Location über die Dekoration des Festsaals bis hin zu originellen Einladungskarten kümmert er sich um alles, was viel Zeit in Anspruch nimmt. In Deutschland hingegen nehmen die meisten Brautpaare die Organisation selbst in die Hand.

Hochzeitseinladung selber gestalten

Sobald eine passende Örtlichkeit für die anschließende Feier nach der Trauung gefunden wurde, müssen die Einladungen verschickt werden. Hat man diese früher noch von Hand geschrieben, ist es heute wesentlich komfortabler, die Karten online anfertigen zu lassen – zum Beispiel unter Meine Kartenmanufaktur. Hier haben Paare die Möglichkeit, ihre Hochzeitseinladungen individuell zu gestalten. Sie können zwischen verschiedenen Papiersorten und Farben, Motiven und Mustern wählen, anschließend wird den Karten noch eine persönliche Note verliehen, zum Beispiel in Form von privaten Fotos aus dem Familienalbum und durch eine von Hand geschriebene Anrede oder Unterschrift des Brautpaares.

Steht das Design, müssen noch die wichtigsten Eckdaten zusammengefasst werden, wie etwa:

Wichtige Hinweise: Die Hochzeitseinladungen sollten mindestens ein halbes Jahr im Voraus verschickt werden, damit die Gäste genügend Vorlauf bekommen. Zudem sollte man bedenken, dass Paare nur eine Karte bekommen. Um keine Einladungen doppelt zu verschicken, sollte man eine Gästeliste anlegen, auf der alle Namen durchgestrichen werden, an die man bereits eine Karte adressiert hat.

Themenhochzeiten in Deutschland immer beliebter

In Deutschland werden immer häufiger Themenhochzeiten (u.a. Mittelalter, Wilder Westen, Hawaii) gefeiert. Wer seine Trauung unter ein Motto stellt, sollte den gewünschten Dresscode in der Einladung vermerken. Denn viele Gäste können mit dem Thema vielleicht nichts anfangen oder wissen nicht, wie man sich entsprechend einkleidet. Damit die Feier jedoch ein harmonisches Gesamtbild abgibt, ist es von Vorteil, Freunde und Familienmitglieder im Vorfeld zu briefen.

  • Das Datum, die Uhrzeit und der Ort der Trauung (standesamtlich/kirchlich) und anschließenden Hochzeitsfeier – am besten zusammen mit einer kurzen Wegbeschreibung.
  • Von der Trauung bis zur Feier sollte man seine Gäste kurz darüber informieren, wie der Tag im Detail ablaufen wird.
  • Für die Menüplanung ist es von Vorteil, wenn man weiß, wie viele Gäste kommen. Deshalb sollte in der Einladung um Rückantwort gebeten werden, am besten in Kombination mit einer Deadline.
  • Damit das Brautpaar nach Versenden der Karten nicht mit Fragen bombardiert wird, was es sich denn zur Hochzeit wünschen würde, sollte man der Einladung einen kleinen Wunschzettel beifügen.
  • Für alle Gäste, die zur Hochzeit extra anreisen müssen, sollte man Übernachtungsmöglichkeiten vorschlagen – sprich zwei bis drei Unterkünfte auflisten, die sich in der Nähe der Feier befinden.
  • Zu guter Letzt sollte es einen Ansprechpartner (u.a. die Trauzeugen) geben, der sich um alle offenen Fragen zur Hochzeit kümmert. Dieser sollte mit Name, Telefonnummer und E-Mail-Adresse vermerkt werden.

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