Forenbeitrag

outen unterhaltssäumiger Väter durch estländisches Justizministerium

von: Ibykus von Väterwiderstand

 hallo zusammen,

ich bin sehr dafür, dass es diese "Liste"  in D auch geben sollte.

 

Viele deutsche Väter, denen der Umgang zu ihren Kindern versagt  oder denen das Sorgerecht vorenthalten wird, lassen sich nicht mehr als Zahlesel verwenden.

Aber sie haben ein Problem, damit an die Öffentlichkeit zu gehen um sich zu outen und die hinter dieser Einstellung stehenden Ursache zu erklären.

Das Beste an dieser Liste wäre aber, dass Väter, die sonst aus verschiedensten Gründen nur schwer zueinander finden,  sich dann sozusagen mit  "staatlicher" Hilfe gegen eine parasitäre Subkultur und mütterlicher Helferindustrie angemessener wehren könnten.

Schade.

Man sollte eine Eingabe an den BMJ machen ......

 

Ibykus von Väterwiderstand.de

 

 

Also ich finde das eher bedenklich. Ich würde ncht wollen, dass mein Name überall zugänglich angeprangert wird und alle mit dem Finger auf mich zeigen, weil aus welchen Gründen auch immer ich den Unterhalt nicht aufbringen kann oder in einigen Fällen auch nicht will.

Ich würde das nicht wollen, dass das Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen ohne irgend eine Erklärung zugänglich gemacht wird.

 

 

wollen wir jetzt jedes nicht gewünschte Verhalten in Listen öffentlich machen? Estland hat hier bei einem heiklen Thema (Unterhalt) angesetzt, aber ich finde diese Art des Druckmachens nicht tolerierbar. Gerade wenn wir von Unterhaltszahlungen sprechen, steckt jedes Mal ein individuelles Schicksal dahinter. Natürlich wird es oft der Fall sein, dass Väter nicht zahlen, weil sie auch keinen Kontakt zu dem Kind haben dürfen. Aber es gibt sicher auch genug Väter, die aus anderen Gründen nicht zahlen. Ich bin absolut dafür, dass Kinder ein Recht auf beide Eltern haben und auch Eltern ihre Verantwortung gegenüber dem Kind wahrnehmen sollen. Aber eine öffentliche Liste führt sicherlich nicht zu so einem Ergebnis.

Zum Outen bzw. Vernetzen stehen den Vätern doch schon viele Vereine und auch Webseiten zur Verfügung und solche Institutionen bieten wenigstens die Möglichkeit, dass Väter und auch Mütter ihre Situation im Detail darstellen können. In diesem Kontext das Wort parasitäre Subkultur zu nennen, finde ich sehr vermessen. Es gibt unabhängig vom Unterhaltsthema eine große Anzahl von Männern und Frauen, die parasitär das Sozialsystem benutzen. Aber das ist ein eigenes Thema.

 

Das "Outing" von Vätern, welche den Kindesentzug nicht durch Unterhaltszahlung belohnen, verfolgt den Zweck, diese Väter öffentlich anzuprangern, d.h. sie zu beschämen und sie nach Möglichkeit zu bewegen, letztlich doch noch ihrer zweifelhaften Verpflichtung nachzukommen.

Der Schuß könnte aber auch nach hinten losgehen - mit dem Ergebnis, daß dem Mißbrauch ein Ende bereitet wird.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich berichten, daß die Anwältin der biologischen Mutter meines Kindes damit glaubte vor dem Gericht punkten zu können, daß sie Ausdrucke meiner Internet-Diskussionsbeiträge dem Gericht zusandte. Sie betätigte sich sozusagen als "Informelle Mitarbeiterin" (IM).

Ich reagierte darauf, indem ich dieselben Beiträge unverschlüsselt und noch vollständiger dem Gericht noch einmal zusandte.

In der Folge gab sie ihre Denunziations- und Beschämungs-Kampagne auf. Sie erkannte, daß dies seine Wirkung verfehlte.

Und wie war es mit den Frauen, die öffentlich bekannten, abgetrieben zu haben? Sie waren erfolgreich!

Meine Auffassung:

Die Väterbewegung braucht Väter, die ihren Widerstand öffentlich machen!

Wohlgemerkt, ich spreche von den Vätern, denen Unrecht angetan worden ist. Aber die Verpflichtung zur Unterhaltszahlung ist fast immer Unrecht. Denn fast immer sind es Frauen, welche davon profitieren, und zwar sehr kalkuliert.

Student

 

Raus aus der Ecke der Angeklagten (Denunzierten, Beschämten, Ausgebeuteten) -

Rauf auf das Podium des Anklägers!

Sind wir denn Männer, oder was sind wir? Wollen wir das bleiben, was Feministen und Gender-Apologeten in den letzten Jahrzehnten aus gemacht haben? Schlimm genug, daß wir es überhaupt soweit haben kommen lassen!

 

Student

 

Ungerechtigkeiten sollte man nicht einfach so hinnehmen und Väter haben genauso ein Recht auf ihr Kind bzw. denke ich da auch umgekehrt: das Kind hat Recht auf beide Elternteile. Man hat mittlerweile wenigstens schon recht gute Möglichkeiten an die Öffentlichkeit zu gehen, je mehr Männer das tun, desto eher wird das auch Erfolg zeigen.

Ich persönlich bin nicht in der Situation, dass ich meinen Sohn nicht sehen kann, da ich mit meiner Frau und meinem Sohn zusammen lebe. Aber ich kann Männer, die keinen Kontakt zum Kind haben dürfen, sehr gut verstehen. Ich glaube auch, dass sich zu viele Väter mit der Situation abfinden. Problem ist halt, dass die Rechtsprechung da primär auf der Seite der Frauen steht. 

Was ist eigentlich eine ideale Lösung im Falle einer Trennung für das Kind? Halb bei der Mutter, halb beim Vater? Kann ein Kind mit zwei gleichwertigen Wohnsitzen zurechtkommen?

Wie ist deine jetzige Situation? Siehst du dein Kind und wieoft?

 

Es freut mich, daß du mir im Wesentlichen recht gibst.

Was meine Situation betrifft, so haben wir Eltern uns 2002 getrennt und uns dann geschieden, mit der Folge, daß mein Sohn (12) vorwiegend bei der Mutter lebt, ich ihn aber jedes zweites Wochenende bei mir habe. Früher war es auch noch jeder Mittwoch.

Vor einem Jahr ist uns Eltern das gemeinsame Sorgerecht abgesprochen worden und einer Vormündin übertragen worden. Da  mein Sohn über Vermögen verfügt (testamentarisch vermacht durch meine Mutter für seine spätere Ausbildung), muß er seine Vormundschaft selbst  bezahlen. Besser ist es durch die Vormundschaft aber auch nicht, im Gegenteil, die Frau spielt uns Eltern gegeneinander aus und wirkt einer Einigung entgegen. Davon lebt sie ja - auf Kosten des Kindes und seines Vermögens.

Wir kommen aus Benin (Afrika), wo ich als deutscher  Unternehmer tätig war. Unser Sohn wuchs dort die ersten drei Jahre unter glücklichen Verhältnissen auf. Mit der Ankunft in Deutschland hat sich das ganz schnell geändert: Meiner afrikanischen Frau wurde seitens der deutschen Familien-Zerstörungs-Mafia  erläutert, wie sie "ihre Rechte" wahrnehmen und ausnutzen kann.

In der Folge hat ihre feministische Anwältin mehre Anläufe gemacht, für ihre (analphabetische) Mandantin das Alleinsorgerecht zu erstreiten, doch ich war sehr wachsam und habe das Schlimmste verhüten können. Nachdem ich dann Grund hatte, das Alleinsorgerecht für mich selbst zu beantragen, hat die Richterin, da sie eine Entscheidung treffen mußte, das Alleinsorgerecht aber nicht der Mutter geben konnte, einer anderen Frau übertragen, eben der Vormündin.

Übrigens ist meine Frau zu einer Gewalttat gegen mich angestiftet worden, d.h. sie hat mich auf offener Straße, doch ohne Beisein von Zeugen, niedergeschlagen, so daß nicht sie, sondern ich dafür verurteilt worden bin. Siehe dazu:

http://schlaegerinnen-stopp.de/mein-fall.html

Doch die Rechnung ist nicht aufgegangen: Sie hat das alleinige Sorgerecht daraufhin nicht bekommen, einfach, weil es zu unglaubwürdig war. - Da mein Sohn bereits 12 ist, habe ich das Schlimmste hinter mir. Bald wird er selbst entscheiden, wo er wohnen möchte.

Gruß

Student

 

Hallo Student, deine Story liest sich sehr heftig. Habe mir gerade auch deine Ausführungen bei dem Link durchgelesen. Gerade wenn eine Frau gewalttätig wird, hat man als Mann fast keine Chance das zu beweisen. Ich denke, die meisten Männer, die soetwas mit ihrer Frau erleben, schämen sich wirklich zu sehr, das öffentlich zu machen. Insofern meinen Respekt, dass du das machst. Finde ich gut, denn nicht immer sind die Männer die Gewalttätigen. Ein Freund von mir arbeitet bei der Justiz und er hat mir auch schon bestätigt, dass die Frauengewaltdelikte sich in etwa die Waage halten zu den Männerdelikten.

Dass bei euch das Alleinsorgerecht auf eine Vormündin übertragen wurde, finde ich auch unfassbar. Welche Konsequenzen hat das nun für euch? Wie ist mittlerweile der Umgangston zwischen dir und deiner Exfrau? Andererseits ist es vielleicht sogar noch gut ausgegangen, weil es hätte ja auch passieren können, dass deine Exfrau das alleinige Sorgerecht bekommt und du quasi dein Kind gar nicht mehr sehen darfst. Solche Fälle gibt es ja auch immer wieder.

Problem ist halt bei Gewaltdelikten die Beweisbarkeit, wenn Mann da keinen glaubwürdigen Zeugen hat, wird das Recht sicher auf der Seite der Frau sein, da sie generell als die Unterlegene gilt, obwohl gerade in eurem Fall, ist sie körperlich  nicht unterlegen.

Denk mir, wenn einem sowas passiert wie dir, dann ist man auch gebrandmarkt von Frauen und verständlich, dass man auch das Rechtssystem anzweifelt. Das zweifle ich auch an, obwohl ich sowas nicht erleben musste. Echt irre deine Geschichte. Hoffe, du hast trotzdem ein gutes Verhältnis zu deinem Sohn und wie du sagtest, er ist jetzt schon 12 und je älter die Kinder werden, desto mehr verstehen sie eine Situation.

Gruß, Clemens

 

das Verhältnis zwischen mir und meinem Sohn ist erfreulich gut - zumindest solange ich ihn nicht auffordere, etwas für die Schule zu tun. Er hat, wenn man dem Test eines Diplompsychologen glauben darf, einen IQ von 141, liest auch wahnsinnig viel, strengt sich aber nicht gerne an. Die Konsequenzen, die sich daraus ergeben (ihm droht der Verweis vom Gymnasium) sind ihm, wie es scheint, völlig egal. Er hat ein sehr ausgeprägtes Selbstwertgefühl, viele Freunde, aber er überschätzt sein Können in einer, ich möchte sagen, fast krankhaften Weise. Nach jeder Klassenarbeit glaubt er, eine 1oder 2 geschrieben zu haben, kriegt aber eine 4 oder 5, bisweilen auch eine 6.

Ein Foto von ihm findest du hier: http://trel5.de/Instrumente.html

Mit der Frau kommuniziere ich nur, soweit es inbezug auf unseren Sohn notwendig ist. Diese Kommunikation (meist telefonisch) läuft auch soweit ganz normal; allerdings wirkt sich unverkennbar aus, daß es ihr anwältlicherseits verboten worden ist, den Eindruck zu erwecken, daß wir miteinander kommunizieren könnten. Denn die Unfähigkeit der Kommunikation zwischen den Eltern ist Bedingung für das Sorgerecht der Mutter (nie des Vaters)!

Was die Vormundschaft betrifft, so hat sie kaum Auswirkungen, außer daß der Junge bisweilen zu mir oder zur Mutter sagt: "Du hast mir nichts zu befehlen, du hast doch gar kein Sorgerecht!" Im Grunde nimmt er keinen von uns mehr richtig ernst, auch die Vormündin nicht. Dennoch ist er auf Harmonie bedacht, d.h. er versucht, sich mit jedem zu seinem eigenen Vorteil zu arrangieren, wobei er bequemlichkeitshalber oft auch die Unwahrheit sagt. Ansonsten ist er angenehm, sehr kommunikationsfähig, überhaupt  "afrikanisch" in seinem Wesen.

 

Nochmal zum Thema Häusliche Gewalt: Ich habe einige E-Mails von ratsuchenden Betroffenen bekommen, doch kaum einer hat meinen dringenden Rat befolgt, ins Gästebuch zu schreiben oder auf sonst eine Weise Öffentlichkeit herzustellen. Das ganze Problem wird auch von Journalisten oft zu sehr psychologisiert, teilweise, wie mir scheint, sogar unter dem Motiv des sekundären Lustgewinns. Im Grunde handelt es sich aber um ein gesellschaftliches und staatliches Problem. Die feministische Ideologie hat gynokratische Strukturen geschaffen, die jeden Wissenschaftler, Richter und wohl auch Journalisten bedrohen, der zur Gegenaufklärung bereit ist. Und darum bin ich tätig als Maskulist!

Gruß

Student

 

Zum Outen bzw. Vernetzen stehen den Vätern doch schon viele Vereine und auch Webseiten zur Verfügung und solche Institutionen bieten wenigstens die Möglichkeit, dass Väter und auch Mütter ihre Situation im Detail darstellen können. In diesem Kontext das Wort parasitäre Subkultur zu nennen, finde ich sehr vermessen. ...."

 

"Parasitäre Subkultur" habe ich auf einen anderen Zusammenhang bezogen!

Damit meinte ich die mütterlichen Seilschaften, die an familienrechtlichen Streitereien und deren Fortsetzungen commerzielle Vorteile haben.

Dazu gehören u.A. Rechtsanwälte.

Aber auch und insbesondere die gemeinnützigen Vereine und Institutionen, die vom Jugendamt mit den Aufgaben nach § 50 SGB VIII beauftragt werden (etwa die Diakonie, Frauen helfen Frauen, Kinderschutzbund u.dgl.mehr...).

Sachverständige, die wegen jeder noch so offensichtlichen Problemfiktion, deren aufgeworfene Fragen selbst jede Großmutter zu beantworten in der Lage ist, vom Gericht eingeschaltet werden.

Alle haben sie ein Interesse daran, an den elterlichen Streitereien Geld zu verdienen.

Der Volkswirtschaft wird es Milliarden kosten, was auf dem Instanzenweg vom Familiengericht bis hin zum EuGHMR alles für Unrecht gesprochen wird.

Vor diesem Hintergrund stellt sich zudem die Frage, ob nicht die Richter und Richterinnen selbst, indem sie mütterliche Willkür fördern, am "monetären Umlauf" beteiligt sind......

Sowas bezeichne ich als parasitäre Subkultur !

Der Fall "Student" mag eine Ausnahme sein.

Der afrikanischen Mutter das Sorgerecht zu übertragen, trotz evidenter Erziehungskompetenzdefizite, geht selbst vor deutschen Familiengerichten nicht, ohne das Recht zu brechen.

Deswegen wurde eine Vormündin berufen.

Dem Vater das SR zu übertragen, ist nach der menschenrechtswidrigen Gesetzeslage (§ 1626a BGB) nicht möglich.

Ich bin sehr dafür, die Dinge beim Namen zu nennen!

Dazu gehört, dass man sich selbst nicht versteckt.

 

Hingegen schafft staatliches Outing die Möglichkeit der Gegenwehr und der Offenbarung.

Darauf sind entsorgte Väter dringend angewiesen!

 

Ibykus

 

...um eingermassen gut auszukommen. Dein Sohn, ist jetzt ja doch noch etwas zu jung, um die gesamte Situation beurteilen zu können und er steht nunmal wirklich zwischen den Fronten. Mit 12 sind und kommen Jungs und auch Mädls schon in die Pubertät und klar spielt er dann eine solche Situation mit dem "du hast mir nichts zu befehlen" auch aus. Glaube, das ist normal für das Alter.

Wie erklärst du dir, dass er sich so selbst überschätzt bzw. seine eigenen Leistungen nicht realistisch einschätzen kann?

Thema: Ich finde es wichtig, dass häusliche Gewalt thematisiert wird, da sie wirklich häufig passiert. Gerade halt der Fall: Mann wird von Frau Gewalt angetan, wird meist nicht ernstgenommen. In der Schweiz hat vor einiger Zeit ein Männerhaus eröffnet und auch da waren die öffentlichen Stimmen primär dagegen bzw. wurden Fragen laut wie "für was braucht man das?".  Generell finde ich es gut, wenn Menschen sich zur Wehr setzen, meistens braucht es halt viele Betroffene, damit sie auch mal wahrgenommen werden. Aber wenn einer mal anfängt über ein Problem zu reden und andere können das lesen, kann das schon viel auslösen bzw. den Menschen den notwendigen Mut geben, damit sie selber auch Initiative zeigen.

Häusliche Gewalt betrifft ja leider auch viel zu oft Kinder und die haben fast keine Möglichkeit sich zu wehren oder etwas dagegen zu tun. Habe eine liebe Freundin, die in ihrer Kindheit missbraucht wurde und bis jetzt an den Folgen leidet. An die Öffentlichkeit ist sie nicht wirklich gegangen, nur die besten Freunde wissen das von ihr. 

Gruß, Clemens

 

 

 

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